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2. bis 4. März 2018
KünstlerInnen-Workshops: "Punkt/Strich/Linie – Grafik und Keramik" mit Ute Naue-Müller vom 2. bis 4. März 2018
Ritzen, Stechen, Schaben – der lederharte Ton lässt eine Vielzahl von Gestaltungstechniken der Oberfläche zu. Aber auch trockene und geschrühte Objekte können unter Zuhilfenahme von Wachsreservagen in Verbindung mit einer Auswaschtechnik, Wachsstiften, speziellen Unterglasurbuntstiften oder Stempeln mit vielschichtigen grafischen Kompositionen versehen werden. Dabei können farbige Engoben und Glasuren linear oder flächig als Kompositionsmittel eingesetzt werden.
Den TeilnehmerInnen werden verschiedene Möglichkeiten der Gestaltung der Tonoberfläche im nassen Zustand mittels Reservagen aus Zeitungspapier und die Anbringung von Prägungen vorgeführt. Dabei wird gesondert auf die einfache Anfertigung eigener Stempel zum Prägen und Drucken eingegangen.

Neben der Vorführung zahlreicher Dekorationstechniken bleibt genug Zeit zum Probieren und Üben, wobei Ute Naue-Müller für die persönliche Kompositionsberatung hilfreich zur Seite steht.
Der Workshop ist für Einsteiger und Fortgeschrittene geeignet. Jeweils 1–2 trockene, lederharte und geschrühte Stücke zum Üben mit normal glatten Oberflächen und einfacher Konfiguration, Höhe max. 25 cm, bevorzugt heller Ton sowie Lieblingswerkzeuge (Graviernadel, Modellierschlinge, Pinsel, Bleistift, Skizzenpapier, kleine Schere) können mitgebracht werden. Bitte an geeignete Arbeitskleidung denken.
Stücke, die am Samstag gebrannt werden sollen, müssen wegen der raschen Abkühlzeit mindestens eine 30%ige feine Schamottierung haben, ansonsten ist die Art des Tons unerheblich.

Fr., 2.3. von 15 bis 19 Uhr, Sa., 3.3. von 9 bis 18 Uhr und So., 4.3. von 10 bis 16 Uhr
Kursgebühr pro Person: 230,00 Euro, zuzüglich Material (etwa 10,00 Euro) und Brenngebühren. Bitte an eine Verpflegung für die Pausen denken.

Ute Naue-Müller wurde 1960 in Dresden geboren. Sie studierte Verfahrenstechnik an der TU Dresden, später folgte ein Studium der Kunsterziehung und Germanistik. An der Hochschule für Bildende Künste Dresden vertiefte sie im Bereich Malerei und Grafik in einem Abendstudium 1998 bis 1999 ihre Kenntnisse. Als freischaffende Keramikerin widmet sie sich der Herstellung von Gefäßen, Figuren und Objekten als Unikate und nimmt damit an wichtigen internationalen und nationalen Wettbewerben und Ausstellungen in Museen und Galerien teil.


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